A dream about talking to my digital assistent in the year 2525

I start the conversation with the words: „It feels like a fare niente day today, not much to do, only two sessions in my office, one in the morning, the other one in the evening, duties postponed for later, lots of ideas, but so far no force into any direction, a rare day in my … weiterlesen ›

Psychoanalyse als Begegnung und Prozess

Einleitung „Psychoanalyse als Beziehung und Prozess“ ist ein tiefgehendes Konzept, das sich mit der Art und Weise befasst, wie psychoanalytische Arbeit durch die zwischenmenschliche Beziehung zwischen Therapeut und Patient geprägt wird. Diese Beziehung kann reich an Emotionen, Missverständnissen, Durchbrüchen und auch Komplikationen sein. Jedes therapeutische Setting bringt eine Vielzahl von Möglichkeiten, Herausforderungen und sogar Fehltritten … weiterlesen ›

Von der synthetischen zur fiktionalisierenden Funktion des Ichs

Einleitung In der Frühphase der Psychoanalyse ist vor allem die synthetische Funktion des Ichs detailliert ausgearbeitet worden. In einer späteren Phase hat man sich dann auch mit der fiktionalisierenden Funktion des Ichs beschäftigt, die vor allem für die Traumarbeit und alle kreativen psychischen Prozesse von großer Bedeutung ist. Die synthetische Funktion des Ichs Die synthetische … weiterlesen ›

Über Zeit und Zeitwahrnehmung

Einleitung Die Zeit ist ein grundlegendes Konzept, das in unserem Alltag präsent ist und doch oft schwer zu fassen bleibt. Sie manifestiert sich in verschiedenen Formen, die auf unterschiedlichen Ebenen des Daseins erlebt werden: von der kosmischen Zeit über das menschliche Empfinden bis hin zu den Träumen. Diese unterschiedlichen Ebenen der Zeitwahrnehmung werfen ein irritierendes … weiterlesen ›

Denkstile vom Mittelalter bis heute und ihre Beziehung zur Ambiguitätstoleranz

Einleitung: Ratio und Intellectus Die Unterscheidung zwischen Ratio und Intellectus stammt aus der mittelalterlichen Philosophie, insbesondere von Denkern wie Thomas von Aquin und Anselm von Canterbury. Diese Begriffe haben sich auf unterschiedliche Weisen in der Philosophiegeschichte entwickelt und beeinflussen noch heute, wie wir Konzepte wie Logik, Kognition und Lebensklugheit verstehen. Ist Ratio ein männlicher und … weiterlesen ›

Selbstreflexion, Selbsterkenntnis, Selbstbeobachtung und Selbsterfahrung

Die Paradigmen Selbstreflexion, Selbsterkenntnis, Selbstbeobachtung und Selbsterfahrung als unterschiedliche leitende Ideen in verschiedenen psychotherapeutische Ansätzen Die vier Konzepte Selbstreflexion, Selbsterkenntnis, Selbstbeobachtung und Selbsterfahrung spielen in der Psychotherapie eine zentrale Rolle. Verschiedene psychotherapeutische Methodiken legen unterschiedliche Schwerpunkte auf diese Paradigmen. Hier ist eine Übersicht, wie verschiedene Schulen diese Konzepte integrieren: Selbstreflexion In der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) … weiterlesen ›

Mimesis, Kreativität und Kritik

Einleitung In diesem Beitrag sollen die wichtigen Begriffe Mimesis, Kreativität und Kritik näher unter der Perspektive literaturtheoretischer Fragestellungen beleuchtet werden. Dabei geht es mir aber nicht ausschließlich um die Abfassung von Erzählungen oder Romanen, sondern auch um die Erstellung von wissenschaftlichen Artikeln oder Gelegenheitsschriften wie fachlichen Gutachten o.ä., die ebenfalls auf die Auswertung von Material, … weiterlesen ›

Orte psychologischer Erkenntnis: Die Ausgangslage

Im Hintergrund dieser Beitragsserie zu den „Orten psychologischer Erkenntnis“ steht die Frage: Ist die Psychologie eine Naturwissenschaft oder eine Kulturwissenschaft? Anstatt dies philosophisch-erkenntnistheoretisch zu erörtern, möchte ich einen topographischen Weg einschlagen und fragen, könnte es sein, dass sich je nach den jeweiligen Orten der psychologischen Erkenntnis und dem damit verbundenen Menschenbildern ein mehr kulturwissenschaftliches oder … weiterlesen ›

Das Gefühl des Unheimlichen im Traum und in der Literatur

Einleitung Das Gefühl des Unheimlichen oder irrational Unvertrauten ist ein komplexes Phänomen, das in verschiedenen Kontexten auftaucht. Eine allgemeinste Definition könnte darin bestehen, dass wir etwas als unheimlich empfinden, wenn sich etwas Vertrautes mit etwas Unvertrautem so mischt, dass wir nicht mehr entscheiden können, ob es sich um das eine oder das andere handelt. Oder … weiterlesen ›

Die Bedeutung der Hypothese vom Todestrieb für die Psychosomatik

Die Hypothese des Todestriebs, die von Sigmund Freud in seiner psychoanalytischen Theorie eingeführt wurde, ist ein kontroverses und komplexes Konzept. Freud beschrieb den Todestrieb als eine grundlegende Triebkraft, die auf Selbstzerstörung und Rückkehr zum anorganischen Zustand abzielt. In der Psychosomatik, die sich mit der Verbindung zwischen Psyche und Körper befasst, gibt es verschiedene Ansätze, um … weiterlesen ›