Zum Geschlechterverhältnis im Schachspiel

Einleitung Im modernen Schachspiel trägt die Dame (Königin) die größte operative Macht, während der König formal die wichtigste, praktisch aber die unbeweglichste Figur ist. Diese Kombination – höchste Entscheidungsrelevanz bei minimaler Beweglichkeit – lädt zu Deutungen ein: Ist das ein Gleichnis für Familien- oder Geschlechterordnungen, in denen „der Mann“ den Titel („Oberhaupt“) trägt, die Handlungsmacht … weiterlesen ›

Sexualsymbole im Wandel der Zeiten

Einleitung In diesem Beitrag geht es um die Frage, wie sich die Darstellung von Sexualsymbolen vor allem in der Bildenden Kunst von der Prähistorischen Zeit über Antike und Mittelalter bis in unsere heutige Zeit verändert hat und was sich anhand dieser Veränderungen hinsichtlich einer Transformation des Geschlechterverhältnisses und der Beeinflussung durch soziale Hierarchien ablesen läßt. … weiterlesen ›

Film – Vom Ende einer Geschichte

Der Titel des Films „Vom Ende einer Geschichte“ könnte auch lauten: „Vom Ende der Neuzeit“. Denn das Geschlechterverhältnis in einem weiten Bogen gespannt von Beginn bis zum Ende der Neuzeit, unserer Gegenwart, steht hier auf dem Prüfstand. Wenn Heinrich VIII, auf den im Film bezug genommen wird, als ein markanter männlicher Vertreter vom Beginn der … weiterlesen ›