Zu viele Hypochonder unter Psychotherapiepatienten?

In einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung, erschienen am 12.Dezember 2018, beschreibt die Autorin Kristiana Ludwig inwiefern Politik und Gesellschaft viele Psychotherapiepatienten möglicherweise für Menschen halten, die sich eine Behandlungsbefürftigkeit nur einbilden und die man deshalb von der Versorgung ausschließen müsse, indem man das Angebot an Behandlungsplätzen künstlich knapp hält, sodass nur diejenigen Patienten eine Behandlung bekommen, die diese auch tatsächlich benötigen. Eine Interessante Frage. Das jedenfalls würde erklären, warum Kassenpatienten so lange auf eine Behandlung warten müssen. Wie Krankenkassen und Politik allerdings sicherstellen, dass tatsächlich die vermeintlichen Hypochonder, wenn es sie denn so massenhaft gäbe, außen vorgehalten werden, und nicht – aufgrund der immer umfangreicheren bürokratischen Hürden – gerade die tatsächlich behandlungsbedürftigen Patienten  von einer Behandlung ausgeschlossen bleiben, ist das Geheimnis der Entscheider im Gesundheitssystem. Den ganzen Artikel von Kristiana Ludwig können Sie hier nachlesen.

Wolfgang Albrecht