Tschechows Krankenstation als metaphorischer Ort

Einleitung Bereits die Romantiker hatten das Individuum in seiner Subjektivität als empfindendes Wesen in die Literatur eingebracht. Etwa 100 Jahre später wird die Frage nach dessen Subjektivität im Rahmen existenzialistischer Welterfahrung neu beantwortet. Jetzt erscheint das Subjekt wesenhaft ohnmächtig gegenüber seiner Umwelt. Deshalb hier der Rekurs auf Tschechow und die sich an ihn anknüpfende Literatur. … weiterlesen ›

Darf man als Psychotherapeut Shakespeare zitieren?

Welchen Sinn kann es haben, im Rahmen einer analytischen Psychotherapie zur Vermeidung von Schweigen oder um das Risiko zu verringern, den psychotherapeutischern Dialog zum Entgleisen zu bringen, auf Assoziationen aus der Geschichte oder Literatur etc zurückzugreifen? Lassen Sie mich von einem Beispiel ausgehen: In ihrem Buch „Blumen auf Granit“ (1979) beschreibt die Autorin D.v. Drigalski … weiterlesen ›