Drei Grundformen religiöser Orientierung – Zur Formbildung spiritueller Vermittlung zwischen Mensch und Welt

Einleitung Religiöse Systeme lassen sich nicht allein als Sammlungen von Glaubenssätzen oder kulturellen Traditionen verstehen. Sie sind vielmehr als historisch gewachsene Formen der Orientierung zu begreifen, in denen sich eine grundlegende Frage verdichtet: Wie kann sich der Mensch zu einer Welt in Beziehung setzen, die ihm weder vollständig verfügbar noch eindeutig erschlossen ist? In diesem … weiterlesen ›

Zur Verdrängung des männlichen Aktes und dem Verlust des abstrakten Denkens

Einleitung In diesem Beitrag soll der Frage nachgegangen werden, mit welchen Konsequenzen zu rechnen ist, wenn das Aktzeichnen insgesamt in der Ausbildung von Gestaltern marginalisiert wird und dort, wo es noch stattfindet in der Regel mit weiblichen Modellen betrieben wird. Deshalb ist zunächst nur zu konstatieren: Die Konzentration auf den männlichen Akt als zentrales Motiv … weiterlesen ›

Das Unbehagen im Zeitalter der Banalisierung

Banalisierung als Zeitgeist Die Tendenz zur Banalisierung in Bezug auf vielfältige Aspekte des Lebens ist ein charakteristisches Kennzeichen unserer heutigen Zeit ist. Diese Beobachtung lässt sich durch mehrere gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen belegen: Medialisierung und Oberflächlichkeit: In der Ära der sozialen Medien und des permanenten Informationsflusses haben Inhalte, die schnell und einfach konsumierbar sind, oft … weiterlesen ›

Bruderschaften als Säkularisierungsphänomen

Einleitung Die Idee der Bruderschaften als einer Form von weltlicher Religiosität, die sich von den Pythagoräern bis zu den heutigen Freimaurern erstreckt, hat eine lange und komplexe Geschichte, die in verschiedenen sozialen, religiösen und kulturellen Strukturen verwurzelt ist. Die Elemente des Ausschlusses von Frauen, der Ausbildung von männlichen Hierarchien und des Pflegens von geheimem männlichen … weiterlesen ›