Kontextualisierung als Grundbedingung von Wahrnehmung, Interaktion und Resilienz
Einleitung In diesem Beitrag geht es um Kontextualisierung als anthropologische Grundbedingung. Wahrnehmung ist niemals isolierte Reizaufnahme. Sie ist immer bereits gerahmt. Was wir sehen, hören oder fühlen, erscheint uns nicht als neutrales Faktum, sondern als bedeutungshaltige Gestalt – und diese Bedeutung entsteht durch Kontextualisierung. Die Gestaltpsychologie hat dies früh gezeigt: Parallele Linien erscheinen schräg, wenn … weiterlesen ›