Metaphorik als Abwehrstruktur in Sylvia Plaths Roman „Die Glasglocke (The Bell Jar)“

„… wo immer ich auch saß – an Deck eines Schiffes oder in einem Straßencafé in Paris oder Bangkok –, ich säße immer noch unter derselben Glasglocke und schmore in meiner eigenen bitteren Luft.“ „Für den Menschen in der Glasglocke, leer und erstarrt wie ein totes Baby, ist die Welt selbst der böse Traum.“ Einleitung … weiterlesen ›

Der hochsensible Mensch im urbanen Milieu

Einleitung Im Anschluss an meinen Beitrag über Tschechows „Krankenstation Nr. 6“, in dem auch u.a. auf Plaths Erzählung „Die Glasglocke“ eingegangen wurde, möchte ich mich in diesem Beitrag stärker mit einem Kernproblem der Hochsensibilität auseinanderseetzen: der Reizüberflutung im urbanen Milieu und einen Ausblick auf Bewältigungsmöglichkeiten der Problematik in der künstlerischen Arbeit wagen. Über Reiz, Entfremdung … weiterlesen ›

Tschechows Krankenstation als metaphorischer Ort

Einleitung Bereits die Romantiker hatten das Individuum in seiner Subjektivität als empfindendes Wesen in die Literatur eingebracht. Etwa 100 Jahre später wird die Frage nach dessen Subjektivität im Rahmen existenzialistischer Welterfahrung neu beantwortet. Jetzt erscheint das Subjekt wesenhaft ohnmächtig gegenüber seiner Umwelt. Deshalb hier der Rekurs auf Tschechow und die sich an ihn anknüpfende Literatur. … weiterlesen ›