Zur Dialektik von Macht, Differenz und Vergemeinschaftung in Paarbeziehungen
Einleitung In modernen Gesellschaften erscheint das „Wir“ als selbstverständlicher Zielpunkt intimer Beziehungen. Kaum ein Begriff ist derart positiv konnotiert: Er steht für Zugehörigkeit, Sinn, Sicherheit und emotionale Reife. Zugleich fungiert er als normative Chiffre, an der das Gelingen oder Scheitern von Paarbeziehungen gemessen wird. Gerade diese normative Aufladung macht den Begriff theoretisch problematisch. Denn das … weiterlesen ›