Resonanztheoretische Numerologie als tiefenpsychologisches Deutungsmodell

Einleitung Zahlen werden in der modernen Wissenschaft primär als formale, quantitative Entitäten verstanden. In symbolischen, philosophischen und tiefenpsychologischen Traditionen hingegen erscheinen Zahlen zugleich als qualitative Ordnungsbilder, als geometrische formen bzw. Gestalten, die Struktur, Spannung und Entwicklungsstand (z.B. in der Sequenz von 0 bis 9) ausdrücken. Zwischen diesen beiden Perspektiven besteht keine notwendige Konkurrenz, sondern eine … weiterlesen ›

Zur Dialektik von Macht, Differenz und Vergemeinschaftung in Paarbeziehungen

Einleitung In modernen Gesellschaften erscheint das „Wir“ als selbstverständlicher Zielpunkt intimer Beziehungen. Kaum ein Begriff ist derart positiv konnotiert: Er steht für Zugehörigkeit, Sinn, Sicherheit und emotionale Reife. Zugleich fungiert er als normative Chiffre, an der das Gelingen oder Scheitern von Paarbeziehungen gemessen wird. Gerade diese normative Aufladung macht den Begriff theoretisch problematisch. Denn das … weiterlesen ›