Von Jesus zu Jakobus und Paulus: Was von Jesu Botschaft bei Paulus und Jakobus übrig blieb und wie sie weiterentwickelt wurde

Einleitung Es gibt einen Satz, den fast jeder kennt, auch wer mit Religion und Christentum nur wenig zu tun hat: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Was viele nicht wissen: Dieser Satz stammt ursprünglich gar nicht von Jesus. Er steht schon im dritten Buch Mose, eingebettet zwischen Vorschriften über Erntereste und Kleiderstoffe. Das Neue an … weiterlesen ›

Zum Antagonismus zwischen romantischer Liebe und sexuellem Begehren

Einleitung In diesem Beitrag soll ausgehend von einer historischen Betrachtung, wie die Vorstellung von der romantischen Liebe entstanden ist, weiter den Fragen nachgegangen werden, welche Formen von Liebe sich in den letzten Jahrhunderten entwickelt haben und welche Widersprüche damit verbunden waren und immer noch sind. Dabei sollen ausführlich Theoretiker beider Lager zu Wort kommen: die … weiterlesen ›

Die Bedeutung der Selbstbeobachtung im Pietismus

Selbstbeobachtung Die Selbstbeobachtung war ein zentraler Bestandteil des Pietismus, einer religiösen Bewegung im 17. und 18. Jahrhundert, die vor allem in Deutschland entstand. Der Pietismus legte großen Wert auf die persönliche Frömmigkeit, das individuelle geistliche Leben und eine direkte, persönliche Beziehung zu Gott. In diesem Kontext spielte die Selbstbeobachtung eine bedeutende Rolle. Sie diente der … weiterlesen ›

Die Entwicklung des Urchristentums zur katholischen Kirche

Das Urchristentum Die Jesuanische Bewegung, auch bekannt als die Urgemeinde oder die Jesus-Bewegung, war ursprünglich eine innerjüdische Glaubensrichtung, die sich um die Gestalt Jesu von Nazareth entwickelte. Diese Bewegung entstand im 1. Jahrhundert n. Chr. im Kontext des Judentums auf dem Gebiet des historischen Israel und stellte keine Abkehr von der jüdischen Tradition dar, sondern … weiterlesen ›

„Tue Gutes und rede darüber.“ Das Mindset der Lobbyisten.

Als ein Kernbestandteil der christilichen Ethik wird seit jeher die Nächstenliebe genannt. Klassisch ist die Auslegung der Nächstenliebe durch Paulus in 1. Korintherbrief, 13. Kapitel: „Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich … weiterlesen ›