Metaphorik als Abwehrstruktur in Sylvia Plaths Roman „Die Glasglocke (The Bell Jar)“

„… wo immer ich auch saß – an Deck eines Schiffes oder in einem Straßencafé in Paris oder Bangkok –, ich säße immer noch unter derselben Glasglocke und schmore in meiner eigenen bitteren Luft.“ „Für den Menschen in der Glasglocke, leer und erstarrt wie ein totes Baby, ist die Welt selbst der böse Traum.“ Einleitung … weiterlesen ›

Zum Begriff der Morphologie im Coaching

Einleitung Der Begriff Morphologie wurde ursprünglich in der Biologie von Johann Wolfgang von Goethe eingeführt. Goethe, der auch als Naturforscher tätig war, prägte den Begriff im späten 18. Jahrhundert. Er verwendete ihn, um die Formen und Strukturen von Organismen zu beschreiben und die Entwicklung und Veränderung dieser Formen zu untersuchen. Der Begriff Morphologie wurde dabei … weiterlesen ›

Die Bedeutung der Sprache bei Alfred Lorenzer und Paul Ricœur

Alfred Lorenzer (1922-2002) und Paul Ricœur (1913-2005) haben beide bedeutende Beiträge zur Theorie der Sprache in der Psychoanalyse geleistet, allerdings aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Ein Vergleich ihrer Theorien zur Sprache in der Psychoanalyse kann interessante Einsichten in die Art und Weise bieten, wie Sprache in der therapeutischen Praxis und in der Interpretation von … weiterlesen ›

Sterben als Metapher im Fin de Siècle und als brutale Realität an deren Ende

Todessehnsucht und beschleunigte Industrialisierung Todessehnsucht, oder „Sehnsucht nach dem Tod“, ist ein zentraler Aspekt der Kultur des fin de siècle (Ende des 19. Jahrhunderts). Diese Zeitperiode, die grob die letzten zwei Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts und die Zeit bis zum ersten Weltkrieg umfasst, war von einem tiefen Gefühl der Dekadenz, des Pessimismus und der Desillusionierung … weiterlesen ›