Eine neurobiologische Beschreibung des Wiederholungszwangs

Einleitung Der Wiederholungszwang beschreibt das Phänomen, dass Menschen immer wieder dieselben Verhaltensmuster oder Gedanken wiederholen, auch wenn diese schädlich oder dysfunktional sind. In einer neurobiologischen Beschreibung lässt sich der Wiederholungszwang mit der Funktionsweise neuronaler Netzwerke und der Selbst-Aktivierung von Gedächtnisinhalten in Verbindung bringen. Zuvor noch ein kurzer Hinweis auf den bekanntesten Fall eines Wiederholungszwangs aus … weiterlesen ›

Selbstreflexion, Selbsterkenntnis, Selbstbeobachtung und Selbsterfahrung

Die Paradigmen Selbstreflexion, Selbsterkenntnis, Selbstbeobachtung und Selbsterfahrung als unterschiedliche leitende Ideen in verschiedenen psychotherapeutische Ansätzen Die vier Konzepte Selbstreflexion, Selbsterkenntnis, Selbstbeobachtung und Selbsterfahrung spielen in der Psychotherapie eine zentrale Rolle. Verschiedene psychotherapeutische Methodiken legen unterschiedliche Schwerpunkte auf diese Paradigmen. Hier ist eine Übersicht, wie verschiedene Schulen diese Konzepte integrieren: Selbstreflexion In der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) … weiterlesen ›

Aspekte der Phantasielosigkeit

Einleitung In diesem Beitrag sollen Gedanken zum Phänomen der Phantasielosigkeit zusammengetragen werden. D.h., es geht um die Frage, was Phantasie blockieren, hemmen und abwürgen kann oder warum Menschen auf die Möglichkeit zu mehr Phantasie in ihrem Leben mit Aversionen oder Desinteresse reagieren. Dabei geht es um keinen spezifischen Bereich des Lebens, in dem ein mehr … weiterlesen ›