Tschechows Krankenstation als metaphorischer Ort

Einleitung Bereits die Romantiker hatten das Individuum in seiner Subjektivität als empfindendes Wesen in die Literatur eingebracht. Etwa 100 Jahre später wird die Frage nach dessen Subjektivität im Rahmen existenzialistischer Welterfahrung neu beantwortet. Jetzt erscheint das Subjekt wesenhaft ohnmächtig gegenüber seiner Umwelt. Deshalb hier der Rekurs auf Tschechow und die sich an ihn anknüpfende Literatur. … weiterlesen ›

Zur Erinnerung an Georg Stefan Troller (1921-1925)

Einleitung In disem Beitrag soll ein biographischer, historischer und kulturpsychologischer Blick auf Toller und seinen möglichen Bezug zu Freud, aus dessen gemeinsamer Heimatstadt er stammte, unternommen werden. Als Georg Stefan Troller im Oktober 2025 im Alter von 103 Jahren starb, endete ein Jahrhundertleben, das selbst wie ein Dokument der europäischen Zeitgeschichte anmutet. Troller, 1921 in … weiterlesen ›

Die Flucht vor der Sehnsucht in der Literatur

Einleitung Strategien zur Verteidigung der eigenen Autonomie stehen häufig im engen Zusammenhang mit der Flucht oder der Vermeidung von Sehnsucht und emotionaler Abhängigkeit. Dies wird meist dadurch erkauft, dass Genüsse, Erotik, Beziehungen, Lebensinhalten im allgemeinen instrumentalisiert und damit trivialisiert oder banalisiert werden. Die Strategien zur Verteidigung von Autonomie durch „Instrumentalisierung von Lebensinhalten“ beinhaltet ein Konzept … weiterlesen ›