Wissen, Verstehen, Erfahrung und Handeln im psychotherapeutischen Prozess

Einleitung Wenn man psychotherapeutische Prozesse z.B. im Rahmen der Supervision durchgeht. Stößt man immer wieder auf die im Titel angesprochenen Begriffe des Wissens, Verstehens, der Erfahrung und des Handelns. Dies betrift selbstverständlich zunächst die Seite des Therapeten aber letzt auch die des Patienten. Auch er muss Wisssen ansammeln, sich selbst und seine soziale Umgebung besser … weiterlesen ›

Vom Gras auf der anderen Seite

Einleitung Der Ausdruck, der sich im Laufe der Zeit zu „Das Gras ist auf der anderen Seite immer grüner“ entwickelt hat, lässt sich bis zu den Werken des römischen Dichters Ovid zurückverfolgen, der im 1. Jahrhundert v. Chr. lebte. Ovid formulierte ursprünglich: „Auf dem Feld eines anderen ist die Ernte immer reicher“, was die menschliche … weiterlesen ›

Eine neurobiologische Beschreibung des Wiederholungszwangs

Einleitung Der Wiederholungszwang beschreibt das Phänomen, dass Menschen immer wieder dieselben Verhaltensmuster oder Gedanken wiederholen, auch wenn diese schädlich oder dysfunktional sind. In einer neurobiologischen Beschreibung lässt sich der Wiederholungszwang mit der Funktionsweise neuronaler Netzwerke und der Selbst-Aktivierung von Gedächtnisinhalten in Verbindung bringen. Zuvor noch ein kurzer Hinweis auf den bekanntesten Fall eines Wiederholungszwangs aus … weiterlesen ›

„Mach doch mal ’ne Therapie!“

Einleitung Der Satz: „Mach doch mal ’ne Therapie!“ einem kritisch nachfragenden politischen Journalisten von einem Politiker an den Kopf geworfen, gibt Anlass zum Nachdenken. Wieder geht es anscheinend darum, kritisches Denken und Nachfragen zu pathologisieren. Dies hat eine lange und dunkle Tradition. Die Zwangsbehandlung von Außenseitern und Kritikern durch Psychiater in ihren eigenen Institutionen der … weiterlesen ›