Condillac und der Sensualismus als Vorläufer der Psychoanalyse

Einleitung Étienne Bonnot de Condillac (1714–1780) war ein französischer Philosoph der Aufklärung, der insbesondere durch seine empiristische Erkenntnistheorie bekannt wurde. Eine der zentralen Thesen Condillacs ist die Vorstellung, dass alle Erkenntnis auf der Sinneserfahrung beruht. Er entwickelte in seinem Werk „Traité des sensations“ (1754) die Idee des „Körper-Ichs“ als Grundlage der menschlichen Wahrnehmung und Erkenntnis. … weiterlesen ›

Die Bedeutung der Neurobiologie für die Psychotherapie

Einleitung: Ergebnisse der Neurobiologie und ihre Relevanz für die Psychotherapie In diesem Beitrag sollen drei Beispiele genannt werden, inwiefern Ergebnisse der Neurobiologie von Interesse sein können für die Theoriebildung und Praxis der Psychotherapie. Hierzu gehören Forschungen zum Default Mode Network (DMN) und dem Begriff des Unbewussten, zur Neuroplastizität in ihrer Bedeutung für das Lernen aus … weiterlesen ›

Selbstreflexion, Selbsterkenntnis, Selbstbeobachtung und Selbsterfahrung

Die Paradigmen Selbstreflexion, Selbsterkenntnis, Selbstbeobachtung und Selbsterfahrung als unterschiedliche leitende Ideen in verschiedenen psychotherapeutische Ansätzen Die vier Konzepte Selbstreflexion, Selbsterkenntnis, Selbstbeobachtung und Selbsterfahrung spielen in der Psychotherapie eine zentrale Rolle. Verschiedene psychotherapeutische Methodiken legen unterschiedliche Schwerpunkte auf diese Paradigmen. Hier ist eine Übersicht, wie verschiedene Schulen diese Konzepte integrieren: Selbstreflexion In der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) … weiterlesen ›