Allgemeine Therapieziele in der tiefenpsychologischen Behandlung

Einleitung Dieser Beitrag über Allgemeine Therapieziele in der tiefenpsychologischen Behandlung ist der Frage gewidmet, welche Rolle den Emotionen in der Behandlung zukommt. Hierbei ist vor allem zu verstehen, welche Funktion die Emotionen beim jeweiligen Patienten haben inn Bezug auf Überwältigung, Abwehr und Integration . Ein grundlegendes Muster, das sich durch verschiedene Schulen der Psychodynamik hindurch … weiterlesen ›

Anmerkungen zu einer Psychologie der Sentimentalität

Einleitung Wenn hier von Sentimentalität die Rede ist, so sind damit nicht Gefühlen im engeren Sinn gemeint, sondern Aussagen, die ein Gefühl reklamieren. Dies kann sich auch wie eine gefühlshafte Beschreibung anfühlen, ist aber so etwas wie ein designtes Gefühl und damit hat es in der Kommunikation eine andere Funktion als ein authentisch erlebtes Gefühl. … weiterlesen ›

Immer nur lächeln?

Das Mona-Lisa-Syndrom, das Lächeln von selbstunsicheren Menschen, ist ein psychologisches Phänomen, das vor allem Frauen im Berufsleben betrifft. Es beschreibt die Tendenz, immer freundlich und lächelnd aufzutreten, selbst in unangenehmen oder schwierigen Situationen. Dies kann dazu führen, dass betroffene Personen oft übergangen oder ausgenutzt werden, da sie als weniger durchsetzungsfähig wahrgenommen werden. Das Mona-Lisa-Syndrom kann … weiterlesen ›

Unterschiedliche Arten der Verwendung der Katharsis in der Psychotherapie

Der Begriff der Katharsis stammt aus der Poetik des Aristoteles und ist ein zentraler Bestandteil seiner Theorie der Tragödie. Aristoteles definiert die Tragödie als eine Nachahmung einer ernsten und abgeschlossenen Handlung, die eine bestimmte Größe hat und durch Mitleid und Furcht (eleos kai phobos) eine Reinigung bzw. Läuterung (Katharsis) von diesen Gefühlen bewirkt.Aristoteles beschreibt Katharsis … weiterlesen ›