Logopädie als Ergänzung zur Psychotherapie

Logopädie

Logopädie bedeutet  vom Wortsinn her ursprünglich „Sprecherziehung“. Heute versteht man unter "Logopädie" die Fachdisziplin, die Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- oder Hörbeeinträchtigung zum Gegenstand hat. 

Logopädie und Psychotherapie

In der Psychotherapie u.a. von Redehemmung (Mutismus), Auftrittsangst (Lampenfieber) , Gesichtsmuskelverspannungen mit Zähneknirschen (Brusxismus, Zähnepressen) oder sozialer Phobie kann eine logopädische Behandlung parallel zur Psychotherapie in manchen Fällen sinnvoll sein.

Die Logopädie gehört zu den handlungsorientierten Verfahren und kann auch belastende psychische Befindlichkeiten, die sich in dysfunktionalen Körperspannungen äußern, mit erfassen. Es werden damit teils in  übender Form auch Aspekte von Selbsterfahrung insbesondere auch auf körperlicher Ebene ermöglicht.

Eine logopädische Behandlung, die möglichst auch Aspekte von Alexander-Technik integriert, stellt eine gute Voraussetzung dafür dar, dass Patienten, deren psychische Störung sich auch beim Sprechen äußert, effektiv profitieren können und für die psychotherapeutische Behandlung neue Impulse bekommen.

In meiner Praxis wird Logopädie nicht angeboten, es können aber Kontakte zu praktizierenden Logopäden hergestellt werden.

Wolfgang Albrecht