Blutarmut, Anämie und die Psyche

Probleme durch Blutarmut

Die Blutarmut wird anhand eines Blutbildes diagnostiziert, bei dem die Konzentration wichtiger Blutbestandteile gemessen werden. Von Bedeutung sind hier vor allem die Erythrozytenanzahl (= Anzahl der roten Blutkörperchen), die Hämoglobinkonzentration und der Hämatokritwert.

Sollte der Verdacht auf Blutarmut bestehen, wenden Sie sich bitte an einen Allgemeinarzt oder einen Internisten.

Bei Blutarmut wird weniger Sauerstoff im Blut transportiert. Die Folgen können sein: Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. Wenn Herz und Lunge versuchen, die Sauerstoffmangelversorgung zu kompensieren, können beschleunigter Puls und beschleunigte Atmung auftreten. Dies sind Symptome, die auch bei einer Panikattacke auftreten können.

Die Sauerstoffmangelversorgung ist häufig mit Eisenmangel (oder besser dem Mangel an Ferrumoxyd) verbunden.

Bei leichtem Eisenmangel ist die Transportfähigkeit für Sauerstoff bei den Erythrozyten herabgesetzt. Bei schwerem Eisenmangel werden nicht mehr genügend Erythrozyten gebildet. In diesem Fall liegt eine Anämie vor.

In jedem Fall kann Eisenmagel dazu führen, dass die Betroffenen weniger belastbar sind, schnell aus der Puste kommen und sehr lange brauchen, um sich zu erholen.

Die Symptome erinnern an die eines Burnouts.

Falls Sie unter den Symptomen eines Burnouts leiden, sollten Sie auch einen Eisenmangel als eine mögliche Ursache Ihrer Beschwerden in Erwägung ziehen und eine Blutbildkontrolle beim Arzt durchführen lassen.

Eisenmangel kann durch den Verzehr von Sesam, Hülsenfrüchten, Nüssen, Weizenkleie, Hirse, Vollkorn-Haferflocken etc. vorgebeugt werden.

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Wolfgang Albrecht