Sorgen vor oder Sorgen bei Arbeitsplatzverlust

Arbeitsplatzverlust

Nicht nur Stress am Arbeitsplatz, sondern auch die Sorge um den Verlust des Arbeitsplatzes macht viele Menschen anfälliger für eine psychisch bedingte Erkrankung, die sich in Ängsten und Antriebsarmut äußern kann.

Männer sind davon stärker betroffen als Frauen.

Mit der zunehmenden Dauer der Arbeitslosigkeit steigt häufig die Belastung und damit auch der Ausprägungsgrad der Symptome.
Aus einer leichten depressiven Verstimmung kann sich dann mit der Zeit eine mittelgradige depressive Störung entwickeln.

Aus Scham vor einer doppelten Stigmatisierung -- nicht nur als arbeitslos, sondern auch noch als psychisch krank eingestuft zu werden -- vermeiden viele Betroffene lange Zeit, sich bei einer kompetenten psychologischen Beratung Hilfe zu suchen oder sich psychotherapeutische Behandlung zu begeben.

Weiterhin ist zu bedenken: Eine bereits bestehende Erkrankung mit Ängsten und Depressionen kann den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben zudem erheblich erschweren.

Lesen Sie bitte auch weiter auf der Seite über die Behandlung von Ängsten.

In leichteren Fällen kann Coaching als vorbeugende Maßnahme zur Verbesserung der Situation sinnvoll sein.
Bei bereits verfestigter Symptomatik sollte nach gründlicher Befunderhebung die Einleitung einer tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie erwogen werden.

Das könnte Sie auch interessieren:

Book

 

Wolfgang Albrecht