Psychotherapie bei Zwangsstörungen und Ängsten in Berlin

Informationen zur Zwangsstörungen im Allgemeinen

Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen über Zwangsstörungen im Allgemeinen und über die Behandlung von Zwangsstörungen und Ängsten in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf.

Zu den Zwangsstörungen gehören Zwangsgedanken und Zwangshandlungen, die jeweils in der Regel einen sich wiederholenden Charakter haben. Beide Aspekte der Zwangsstörung können kombiniert vorkommen oder auch unabhängig voneinander existieren.

Zwangsgedanken in Verbindung mit Ängsten

Bei Zwangsgedanken können Grübeleien im Vordergrund stehen: Die Gedanken kreisen immer wieder um bestimmte Themen oder aber bestimmte Gedanken, die als unangenehm, ängstigend oder fremdartig empfunden werden. In der Regel vermögen sich die Betroffenen nicht, von den automatisch wiederkehrenden Gedanken zu lösen. Inhalte dieser Grübeleien können aggressiver bzw. auto-aggressiver Natur sein oder die Besorgnis zum Ausdruck bringen, dem Betroffenen selbst oder jemand anderem könne etwas zustoßen oder bereits zugestoßen sein. Zwangsgedanken drängen sich wiederholt impulshaft auf und vermitteln den Charakter von Eigenständigkeit und können damit beim Betroffenen Ängste auslösen, fremdbestimmt zu werden.

Bei Zwangshandlungen stehen meist solche Handlungen im Vordergrund, die darauf abzielen, durch mehrmaliges Kontrollieren von Gefahrenquellen oder wertvollen Gegenständen etwas Schlimmes zu verhüten. Hierzu gehören die Kontrollzwänge, die sich auf Steckdosen, Herdplatten, Türschlösser, Texte, wichtige Dokumente etc. beziehen können.

Zwangshandlungen in Verbindung mit Ängsten

Weitere Formen von Zwangshandlungen sind: Anfasszwang, Zählzwang, Waschzwang (und andere Reinlichkeitszwänge), Ordnungszwang und verbale oder musikalische Zwänge (bestimmte Worte, Sätze oder Melodien werden ständig wiederholt) etc.

Die Ursachen von Zwangserkrankungen

Die Urschen von Zwangsstörungen sind vielfältig. In der Mehrzahl der Fälle stehen aber traumatische kränkende Erfahrungen des Selbstwertgefühls sowie unbewältigte Schamgefühle und Schuldgefühle im Vordergrund.

Kontrollzwänge können ausgelöst werden durch schambesetzte Erfahrungen z.B. aufgrund von eigenem unbesonnenen Verhalten. Waschzwänge können ausgelöst werden durch z.B. traumatisch erlebte sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen. Zwangsgedanken, andere Menschen attackieren zu müssen, können z.B. ausgelöst werden durch die Erfahrung, schuldlos Schicksalsschlägen ausgesetzt worden zu sein.

Zur Psychotherapie von Zwängen

Die Psychotherapie von Zwangsstörungen sollte, um effektiv zu sein, auf die unterschiedliche Genese der Zwänge eingehen.

Achtung: Bei so gut wie allen psychisch bedingten und psychischen Erkrankungen spielen Zwänge (das sind aus dem Unbewussten gesteuerte Handlungen) eine mehr oder minder bedeutende Rolle. Deshalb ist zu beachten: Nicht jedes zwanghafte Verhalten gehört auch zum Erscheinungsbild einer Zwangsstörung. Zu diesen Zwängen, die einer Zwangsstörung im engeren Sinne nicht notwendigerweise zugerechnet werden, gehören etwa Geständniszwang, zwanghaftes Stalking, das Beschatten-Müssen einer anderen Person, Formen von Exhibitionismus oder Voyeurismus, der Zwang, etwas ansehen (anstarren) zu müssen bzw. etwas nicht ansehen zu können, etwa wenn der Blick in die Augen eines Gesprächspartners unfreiwillig vermieden wird.

Sollten Sie unter Zwängen leiden oder von einer Zwangsstörung betroffen sein, sei es in Form von Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen oder einer Kombination von beide, vereinbaren Sie bitte ein unverbindliches Vorgespräch in meiner Praxis uns lassen Sie sich dazu beraten, welche professionellen Behandlungsmöglichkeiten für Sie in Frage kommen.

In meiner Praxis werden zur Behandlung von Zwangsstörungen vor allem die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die analytische Psychotherapie eingesetzt.

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