Psychotherapie bei Panikattacken in Berlin

Panikattacken und Panikstörung

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu Panikattacken bzw. zur Panikstörung im Allgemeinen, sowie zu meinem psychotherapeutischen Behandlungskonzept von Panikattacken bzw. der Panikstörung in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf.

Die Panikattacke oder Panikstörung gehört zu den psychogenen Angsterkrankungen.

Sie ist dadurch definiert, dass plötzlich und scheinbar ohne äußeren Anlass eine Angst-Bereitstellungsreaktion des Organismus erfolgt, so als sähe der Betroffene sich einer existenziell bedrohlichen Situation gegenüber. Die vom Körper bereitgestellte Energie würde in einer realen Gefahrensituation für den Reflex einer Flucht oder eines Angriffs verwendet werden.

Weil die Panikattacke aber aus der Sicht der Betroffenen ohne Anlass entsteht und weder Flucht noch Angriff Sinn ergäben, muss die irrational empfundene Bereitstellungsreaktion psychisch selbst als Bedrohung verarbeitet werden. Diese sekundäre irrationale Verarbeitung der vegetativen Bereitstellungsreaktion macht einen wesentlichen Teil der Erkrankung aus.

Typische Symptome von Panikattacken, die von mehreren Minuten bis zu mehreren Stunden anhalten können, sind Atemnot, Engegefühl in Brust und Kehle, schnelles Atmen und als Folge davon Schwindelgefühle, Kribbelgefühle in Gesicht und Händen, Muskelkrämpfe, Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern und Erbrechen.
Auch angstbesetzte Vorstellungen, von einer schwerwiegenden und/oder lebensbedrohlichen Erkrankung betroffen zu sein (z.B. Herzinfarkt oder Psychose), können auftreten.
Es kann ebenfalls vorkommen, dass die Umgebung von den Betroffenen als fremd oder unwirklich wahrgenommen wird.

 

Im Chronifizierungsstadium einer Panikstörung können die Betroffenen auch Angst davor entwickeln, das schützende Haus oder die Wohnung zu verlassen, weil auf der Straße etwas passieren könnte.

Panikattacken treten häufig in Verbindung mit anderen psychogenen Erkrankungen auf, z.b. mit Burnout, Posttraumatischer Belastungsstörung oder Krankheitsphobien.

Wichtig für die Diagnostik ist eine umfassende Anamnese und die Abklärung aller anderen Symptome oder krankheitswertiger Phänomene, bevor eine psychotherapeutische Behandlung begonnen werden kann.

Als Verfahren zur Behandlung von psychisch bedingten Panikattacken kommt in meiner Praxis eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie in Betracht, die im Einzelfall mit weiteren Verfahren, z.B. Entspannungsverfahren oder handlungsorientierten Verfahren, kombiniert werden kann.

Bitte beachten Sie:
Ein beschleunigter Puls oder beschleunigte Atmung können auch Auswirkungen einer Blutarmut, z.B. infolge von Eisenmangel, sein.

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Wolfgang Albrecht