Palliative Psychotherapie - Psychotherapie in der Palliativversorgung

Palliative Psychotherapie

Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen zur ergänzenden palliativen Psychotherapie bei schwerer Erkrankung im allgemeinen und zum Konzept der ergänzenden palliativen psychotherapeutischen Behandlung in meiner Praxis in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf.

Während die kurative Medizin in erster Linie bestrebt ist, die jeweilige Erkrankung der Patienten zu heilen und dabei auch belastende Nebenwirkungen für die Patienten in kauf nimmt, stellt die Pallitativversorgung den Erhalt der Selbstbestimmung, Selbständigkeit und Lebenszufriedenheit des Patienten in den Mittelpunkt der therapeutischen Bemühungen.

Die Indikation zur palliativen Psychotherapie sollte nach Wunsch der Patienten in Absprache mit den behandelnden Hausärzten und Fachärzten gestellt werden.

Wichtiges Kriterium für die Einleitung einer palliativen Psychotherapie ist der Umstand, dass eine Erkrankung so weit fortgeschritten ist, dass eine weitere belastende Behandlung nur noch wenig Sinn macht und statt dessen in der letzten Lebensphase der Patienten der Erhalt einer maximalen Lebensqualität Vorgang bekommen sollte.

Von besonderer Bedeutung ist es, in der palliativen Psychotherapie belastende Gefühle erleben und aussprechen zu können. Hierzu gehören u.a. Verzweiflung, Angst und Wut. Auch die Frage nach der Beziehung zu nahen Angehörigen sollte in diesem Rahmen gestellt und befriedigenden Antworten zugeführt werden können.

Insofern Patienten durch eine Diagnose, Behandlungen oder Krankheitsverläufe auch traumatisiert wurden, ist ebenso die Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen sinnvoll.

In meiner Praxis wird die palliative Psychotherapie mit den Methoden der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie behandelt.
Auch Angehörige von schwerkranken Patienten können palliative Psychotherapie in Anspruch nehmen.

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