Psychotherapie bei Lampenfieber, Auftrittsangst, Präsentationsangst, Prüfungsangst und Redeangst in Berlin

Lampenfieber

Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen zur Psychotherapie bei Lampenfieber, Auftrittsangst, Präsentationsangst, Prüfungsangst und Redeangst im Allgemeinen und zum Konzept der psychotherapeutischen Behandlung von Lampenfieber, Auftrittsangst, Präsentationsangst, Prüfungsangst und Redeangst in meiner Praxis in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf.

Von Lampenfieber betroffen sind vor allem Musiker, Schauspieler, Redner und darüber hinaus alle Menschen, die – sei es auch nur für kurze Zeit – im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit anderer stehen, etwa in Form eines Referats, einer Prüfung oder einer kurzen Ansprache.
Symptome des Lampenfiebers sind häufig: starkes Herzklopfen, Schwitzen, Zittern der Hände, muskuläre Verspannungen, Schwindelanfälle, trockener Mund etc.

Psychisch relevant für Lampenfieber ist die Angst, vom Publikum negativ beurteilt zu werden, den Faden zu verlieren (Black-Out), keinen Ton mehr herausbringen zu können, in Ohnmacht zu fallen oder auf irgendeine andere Art zu versagen.

Das Lampenfieber tritt häufig in Verbindung mit anderen psychischen Beeinträchtigungen auf. Die soziale Phobie, Panikattacken, Grübelzwänge oder Schlafstörungen sind hier zu nennen. Betroffene haben häufig eine Neigung zum Perfektionismus und sind sehr ehrgeizig.

Wer unter Lampenfieber leidet, muss in der Regel berufliche Einschränkungen in Kauf nehmen, z.B. Konzerte absagen oder sogar den Beruf aufgeben. Schon allein aus diesem Grund ist es sinnvoll, bei Lampenfieber rechtzeitig psychologische bzw. psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Die auftretenden Beschwerden sind dabei stark von unbewusst verankerten Ängsten, vor allem von psycho-sozialen Spannungen rund um das Thema Konkurrenz und von Ängsten vor der eigenen Aggressivität und Ängsten vor der Aggressivität anderer, abhängig.

Ebenso führt der übertriebene Wunsch, das Publikum durch kraftvolle Ausdrucksbewegungen zu beeindrucken, zu einer Übersteuerung der Anstrengung und damit zu Verkrampfungen und Hemmungen, was in der Regel verstärkte Bemühungen und eine noch größere Versagensangst in Form von Lampenfieber und den psychosomatischen Begleitstörungen zur Folge haben kann.

Bei Musikern kann sich Lampenfieber auch durch wiederholtes, immer gleiches Üben und dem sich daraus verstärkenden, automatisierten Spielen und einer damit einhergehenden Verunsicherung entwickeln.

Psychosomatische Begleiterkrankungen

Sind neben dem Lampenfieber auch noch andere Störungen vorhanden, wie soziale Phobie, Panikattacken, Grübelzwänge, Burnout oder Schlafstörungen, sollten auch diese in die psychotherapeutische Behandlung miteinbezogen werden.

Darüber hinaus sollte auch Erwähnung finden, dass Lampenfieber psychosomatische Begleiterkrankungen mit sich bringen kann. Hierzu gehören z.B. Bluthochdruck, sexuelle Störungen, Neurodermitis oder Gastritis.

Vorsicht ist geboten bei der Selbstmedikation mit Alkohol, Cannabis oder Beruhigungsmitteln.

Das Ziel sollte nicht darin bestehen, ein vorhandenes Lampenfieber völlig zu eliminieren, sondern darin, es so weit abzumildern, dass es für die kreative Arbeit des oder der Vortragenden noch einen Mehrwert darstellt. Ein optimales Lampenfieber verhilft dazu, wach, aufmerksam und leistungsbereit zu sein. Wird das Lampenfieber komplett ausgeschaltet (etwa durch den Einsatz von Medikamenten), kann die erforderliche produktive Spannung zwischen der/dem vortragenden und dem Publikum verloren gehen und der Vortrag als uninspiriert, langweilig oder unmotiviert empfunden werden.

In meiner Praxis werden Lampenfieber, Auftrittsangst, Präsentationsangst, Prüfungsangst und Redeangst vor allem mit den Methoden der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie behandelt. In Einzelfällen ist auch eine psychoanalytische Psychotherapie indiziert. Ziele sind u.a. ein entspannterer Umgang mit den Leistungsanforderungen und eine Verringerung der unbewusst wirksamen, aggressiven Spannung zwischen den Betroffenen und ihrem Publikum oder ihren Prüfern oder Zuhörern.

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