Psychotherapie bei Bluthochdruck in Berlin

Essenzielle Hypertonie

Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen über den Bluthochdruck, die essenzielle Hypertonie im Allgemeinen und über die Behandlung des Bluthochdrucks in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf.

Die essenzielle Hypertonie gehört zu den klassischen psychosomatischen Erkrankungen, weil körperliche Ursachen bisher nicht eindeutig identifiziert werden konnten. Dagegen sind bei vielen Patienten psychische Faktoren von Bedeutung für die Entstehung und Fortdauer der Erkrankung.
Eine Bluthochdruck-Erkrankung wird in der Regel vom Internisten, dem Facharzt für Innere Medizin, oder vom Kardiologen diagnostiziert.

Der optimale Blutdruck zeigt Messwerte in der Nähe von 120/80 mmHg. Die Grenzwerte zum Bluthochdruck liegen etwa bei 140/90 mmHg. Höhere Werte legen die Diagnose “Bluthochdruck” nahe.
Wenn Bluthochdruck vorliegt, erhöht sich das Risiko, an einem Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erkranken.

 

In der Regel werden von organmedizinischer Seite bestimmte Risikofaktoren in den Lebensgewohnheiten der Patienten als ursächlich angesehen. Hierzu gehören z.B.: Eine Ernährung, die zu viele tierische Fette enthält, zu viel Salz, zu wenig Sport, Stress am Arbeitsplatz oder in der Familie, Alkohol-Konsum und das Rauchen.

Einen Schritt weiter geht die psychodynamische Betrachtungsweise: Aus ihrer Perspektive handelt es sich bei Bluthochdruck - Patienten um, die es nicht gut schaffen, ihrem Ärger, der sich aus unterschiedlichen Gründen aufgestaut hat, angemessen Luft zu machen.

Psychoanalytische Behandlung

Einige Patienten können Ärger gar nicht deutlich wahrnehmen, oder sie scheuen Konflikte mit nahestehenden Angehörigen oder Freunden.

Die psychoanalytische Behandlung von Bluthochdruck-Patienten enthüllt darüber hinaus viele Erlebnisse, Misshandlungen, Entbehrungen, Zuständen von Verzweiflung und auch von psychischem oder sexuellem Missbrauch in der frühen Kindheit.

Frühkindliche Erlebnisse waren häufig so gravierend, dass die Betroffenen, auch wenn sie sich an die Geschehnisse erinnern können, es dennoch nicht aus eigener Kraft schaffen, diese traumatisierenden Erlebnisse in der Kindheit psychisch angemessen zu verarbeiten.

Spannungszustände und innerer Stress werden stattdessen über das Herz-Kreislauf-System abgeleitet und äußern sich dann im Bluthochdruck als eines Ausdrucks von ängstlicher innerlicher Verkrampfung oder aufgestauter innerer Wut und Verzweiflung und subjektiv empfundener Ausweglosigkeit.

Weiterhin können auch schambesetzte erotische Phantasien intrapsychische Konflikte und in der Folge z.B auch Ängste und Bluthochdruck bewirken.

Alle drei Erklärungsansätze ergänzen sich gegenseitig und bilden nur verschiedene Perspektiven auf ein und denselben Krankheitsprozess.

In meiner Praxis wird der Bluthochdruck vorwiegend mit den Methoden der analytischen Psychotherapie behandelt.

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