Psychotherapie bei Nägelbeißen/Nägelkauen Erwachsener in Berlin

Pressemitteilung vom 3.5.2016

Die meisten Erwachsenen, die an den Fingernägeln beißen, tun dies bereits seit der Kindheit.
Wenn dies psychische Ursachen hat, so müssen diese in der Zeit der Entstehung dieser Angewohnheit in der Kindheit oder Jugend gesucht werden.
Es können aber auch noch im Erwachsenenalter psychische Faktoren eine Rolle spielen:so z.B. starke Selbstzweifel, insbesondere an der eigenen Leistungsfähigkeit, Angst vor Überforderung und Kritik von anderen etc.
Wenn keine aktuellen psychischen Ursachen im Vordergrund stehen, handelst es sich bei Erwachsenen meist um eine störende Angewohnheit, die meist schon jahrelang besteht und wie viele andere lästige Angewohnheiten auch überwunden werden können.
So können z.B. Handschmeichler, Handschuhe, Nagelhärter oder Anti-Kau-Flüssigkeit einen Beitrag leisten, die störende Angewohnheit zu blockieren.
Wenn jedoch die psychischen Ursachen, die zum Nägelkauen geführt haben, noch fortbestehend, ist es ratsam, psychologische bzw. psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
In meiner Praxis wird das Nägelbeißen vor allem auf Grundlage der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie behandelt. In Einzelfällen ist auch eine psychoanalytische Psychotherapie sinnvoll.

Wolfgang Albrecht